Ist es an der Zeit, beruflich neue Wege zu gehen? Machen Sie den Test!

Es ist Sonntagnachmittag und statt den längst überfälligen Hausputz zu machen oder die noch rum liegenden Unterlagen zu sortieren, ziehen Sie es bei Regenwetter vor, lieber der Couch die Treue zu halten. Eine menschliche Schwäche, die wohl jeder kennt. Doch nicht nur zuhause, auch im Berufsalltag gibt es Momente, in denen oft die Motivation fehlt anstehende Aufgaben zu erledigen. Sich selbst zu motivieren, ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht.

 

Als eine der bekanntesten Theorien zum Thema Arbeitsmotivation gilt die Zwei-Fakten-Theorie von Frederick Herzberg. Der US-Amerikaner ermittelte mit Hilfe empirischer Studien Faktoren, die Unzufriedenheit bei Arbeitnehmern abbauen und Einflussfaktoren, die Zufriedenheit hervorrufen. Beide Zustände werden laut Herzberg von anderen Faktoren beeinflusst. Er unterscheidet dabei zwischen Motivatoren, die sich auf den Inhalt der Arbeit beziehen, und Hygienefaktoren, die sich auf die äußeren Umstände im Berufsalltag beziehen, wie beispielsweise die Bezahlung.

 

Wenngleich das Modell von Herzberg auf den ersten Blick abstrakt erscheint, lohnt es sich einen genaueren Blick auf die von Ihm entwickelte Theorie zu werfen. Unzufriedenheit und Zufriedenheit betrachtet Herzberg als zwei unabhängige Bereiche. So können die von Ihm als Hygienefaktoren bezeichneten Arbeitsbedingungen Unzufriedenheit verhindern, aber nicht zwangsläufig Zufriedenheit hervorrufen. Die zu erledigenden Aufgaben hingegen, der Arbeitsbereich, haben einen Einfluss auf die eigene Zufriedenheit, lösen bei ausbleiben aber nicht zwangsläufig Unzufriedenheit aus. Einfach ausgedrückt: Unterfordern Sie ihre Arbeitsinhalte und Sie wünschen sich ab und zu anspruchsvollere Aufgaben sorgt das vielleicht dafür, dass Ihre eigene Zufriedenheit keine Maximalwerte erreicht. Es wird aber auch nicht dazu führen, dass Sie morgen ihre Kündigung einreichen.

 

Und nun machen Sie doch mal den Test: In welche der folgenden Kategorien würden Sir ihre derzeitige Arbeitssituation einordnen?

 

Hohe Motivation und ideale Arbeitsbedingungen: Glückwunsch! Sie können sich nicht beschweren. Ihr Aufgabenbereich erfüllt Sie und auch die Rahmenbedingungen könnten nicht besser sein.

 

Hohe Motivation, aber keine idealen Arbeitsbedingungen: Ihre Aufgaben fordern Sie, der Inhalt ihres Berufsalltags stellt Sie zufrieden. Einzig die Arbeitsbedingungen könnten besser sein.

 

Ideale Arbeitsbedingungen, aber keine hohe Motivation: Sie wissen, dass am Ende des Monats genug Geld auf dem Konto ist, das stimmt Sie zufrieden. Auch wenn Sie wissen, dass Sie die eigene Motivation aufgrund der kaum vorhandenen Herausforderungen jeden Tag auf’s Neue suchen müssen.

 

Keine idealen Arbeitsbedingungen und keine hohe Motivation: Ist das ihre Kategorie? Wenn ja, sollten Sie schleunigst etwas ändern. Wenn Sie eine neue berufliche Herausforderung suchen, aber nicht wissen wie Sie diesen Weg bestreiten sollen, sind wir ihr richtiger Ansprechpartner.

Mit unserem Seminar oder Coaching zum Thema „Berufliche Herausforderung“ unterstützten wir Sie, Ihren persönlichen Weg zu finden!