Earth Hour: In Hannover wird es dunkel

Von der Umweltstiftung WWF ins Leben gerufen, ist die einmal im Jahr stattfindende Earth Hour die größte Umweltschutzaktion der Welt. Am Sonnabend war es wieder so weit: Millionen von Menschen schalteten weltweit für 60 Minuten die Lichter aus.

Auch in Hannover wurde es am Samstagabend vielerorts dunkel. So beteiligte sich die Stadt an der Aktion und schaltete ausgehend vom Aegidientorplatz bis hin zum Hohen Ufer die Außenbeleuchtung bei vielen bekannten Gebäuden ab. Gleiches galt unter anderem für die Markt- und Clemenskirche sowie für den Caritasverband Hannover.

 

Die globale Aktion soll Menschen zum umweltfreundlichen Leben anregen und den nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen fördern. Weltweit steigt die Energienachfrage vor allem in Ballungsräumen. Allein in Deutschland leben mittlerweile 75 Prozent der Bevölkerung in Städten. Mehr denn je sind die Städte selbst gefordert, neue Lösungen und Technologien zu entwickeln, um ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten.

 

Um dieses Thema wird es auch bei der Hannover Messe kommende Woche gehen. Erstmals findet im Rahmen der Messe ein Kongress, initiiert von Hannoverimpuls, statt, bei dem sich alles um die kommunale Energiewende dreht. Die Veranstaltung „Made by cities“ findet vom 9. bis 19. April im Convention Center statt. Neben Oberbürgermeister Stefan Schostok werden auch Bristols Bürgermeister George Ferguson und Sabine Tegtmeyer-Dette, Wirtschafts- und Umweltdezernentin, erwartet.